Familie und Freunde – Do the work Steven Pressfield

Hallo – herzlich willkommen bei Trau Dich Jetzt!

Dieser Beitrag ist durch Thomas und durch Steven Pressfield (Autor von Do the work – kostenlos bei Amazon.com) inspiriert.

Hast du schon mal im Fernsehen gehoert, dass Leute sagten „Ohne meine Familie und meine Freunde haette ich dies nie geschafft. Sie haben mich bei allen unterstuetzt auch wenn es eine verrueckte Idee war“?
Kannst du das ueber deine Freunde und Familie sagen?

Nein, Steven Pressfield beschreibt was der Grund dafuer sein koennte.

The problem with friends and family is that they know us as we are! They are invested in maintaining us as we are. The last thing we want is to remain as we are.

Das Problem mit Freunden und Familie ist, dass sie uns so kennen wie wir sind. Sie sind daran interessiert uns so zu behalten wie wir sind.
Das letzte was wir wollen, ist so zu bleiben wie wir sind!                                           -Steven Pressfield

Wenn wir etwas neues probieren moechten, haben wir oft bedenken um es Freunden oder Familie zu sagen weil uns aengstigt was sie sagen und denken koennte.
Will man sich z.B. in einem anderen Land mal alleine ausprobieren kann man schnell hoeren, dass man es nicht durchhalten wird, dass es nur Traeumereien sind, dass man sich seine Zukunft verbaut oder das man gar nicht versteht worauf man sich da einlaesst.
Wobei der letzte Punkt natuerlich das spannende an einer Veraenderung ist.

Natuerlich wollen Freunde und Familie nur das Beste fuer einen aber manchmal muss man sich von der Angst und den Sorgen der Familie und der Freunde befreien um so zu leben wie man es moechte.

Das erste Mal als ich Deutschland verlassen habe, um mir als Rucksacktouristin Australien, Indonesien, Neuseeland, Fiji und die USA anzuschauen, hatte meine Mutter so viel Angst um mich, dass sie mich nicht bei meinen Reisevorbereitungen unterstuetzen konnte. Ihre Angst war sogar so gross, dass sie mich damit gelaehmt hat. Ich fuehlte mich wie ein Vogel in einem goldenen Kaefig.
Das einzige was ich aber tun konnte war trotzdem zu gehen. Ich bin gegangen weil ich gehen musste! Ich wollte mich veraendern und ich wollte neue Dinge sehen.
Waere ich damals nicht gegangen, waere ich bestimmt nicht hier wo ich gerade bin. Waere ich bestimmt nicht die Person die ich gerade bin und wuerde ich bestimmt nicht so leben, wie ich gerade leben.
Ich bin mir sicher, dass ich mich ewig gefragt haette WAS WAERE WENN ich gegangen waere. Ich wuerde es HASSEN etwas verpasst zu haben, da bin ich mir sicher!

Aus meiner Sicht muss man manchmal einfach das tun was wichtig fuer einen ist auch wenn Familie und Freunde etwas dagegen haben! Mach einfach weiter, ignoriere Aengste und Vorbehalten. Liess von Leuten und sprich mit Leuten die das getan haben was du tun moechtest. Es wird dich staerken und dir neue Perspektiven geben.

GEH und mach was DU willst! – Es wird nicht nur dir helfen dich zu entwickeln sondern auch den Leuten um dich herum!

Go Go Go – Lebe deinen Traum! Bitte nicht um Erlaubnis sondern folge deinem Traum und bitte danach um Verzeihung!

Nina

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Still not working on XXX. Wasting time every day!

Hallo an alle die sich heute etwas trauen! 🙂

Dieser Blog Beitrag ist durch Claudia inspiriert.

Wer kennt es nicht – man hat eine grosse Aufgabe zu erledigen weiss aber nicht genau wie oder man weiss wie man die Aufgabe erledigen soll, aber das was danach kommt ist ungewiss deswegen zoegert man die Aufgabe lieber hinaus.

Damals als ich meine Master Arbeit abgeben musste wurde mir ploetzlich bewusst, dass danach viel Ungewissheit auf mich zukommt. Ohne Arbeit und ohne Druck um die Master Arbeit fertigzustellen habe ich mich Tag ein, Tag aus mit Dingen beschaeftigt die mich nicht weiter gebracht haben. Ich war wie gelaehmt und konnte mich kaum dazu bringen etwas zu tun.

Wieso ist man wie gelaehmt wenn man vor einer Aufgabe steht fuer die es keinen vorgefertigten Loesungsweg gibt? Wieso entscheidet man sich bewusst oder unbewusst doch lieber erst morgen etwas zu tun?

Die ehrliche Antwort in vielen Faellen ist: Angst vor der Ungewissheit.

Wenn wir mal ehrlich sind ist es sehr schwer sich in unbekannte Gewaesser zu begeben. Man kann viel falsch machen, Familie und Freunde verstehen einen nicht oder versuchen einen zurueckzuhalten. So verschiebt man die Dinge lieber auf morgen, denn morgen meint man mehr Mut oder Kraft zu haben. Man rechtfertigt sich, dass man heute schon viel getan hat, muede ist, Emails noch beantworten muss oder mit Freunden twittern muss. Das entspannt, denn man ist ja beschaeftigt.

Was waere aber wenn man morgen wirklich etwas tun wuerde???

Grosse unbekannte Aufgaben jagen eine Menge Angst ein (auch wenn man das natuerlich nie zugeben wuerde).

Hier sind 2 Methoden die immer wieder in Gruenderblogs erwaehnt werden.

  1. Unterteilte die Aufgabe in sehr kleine Teilaufgaben, die du erledigen kannst! Das nimmt dir die Angst und loest deine Laehmung. Somt  naeherst du dich taeglich ein kleines Stueck deinem Ziel. Hast du immer noch Angst vor der Aufgabe dann mach die Schritte noch kleiner! Nur wenn du genau sagen kannst was du tun musst, hast du die Aufgabe richtig unterteilt.
  2. Arbeite taeglich 5 Minuten an deinem Projekt. 5 Minuten sind nicht viel, aber du legst damit das Grundgeruest, arbeitest an deinem Projekt und verschiebst vor allen Dingen nicht alles auf morgen.

Egal ob du eine Master Arbeit, eine Bewerbung, ein Buch schreiben willst oder ein Unternehmen beginnen moechtest – tu es jetzt! Jeder hat Angst! Der Unterschied zwischen dir und den anderen die nur darueber reden ist aber, dass du dich etwas traust.

Fang gleich morgen an und trau dich was! GO GO GO!

So, jetzt muss ich los um mich was zu trauen – das „Treatment Protocol for UNDESIRABLE HABITS“ / „Behandlungsprotokoll fuer unerwuenschte Gewohnheiten“ will noch gelesen werden!

Wieso? Weil es Zeit ist etwas neues zu beginnen!

Mehr dazu wenn Alexandra und ich dem Projekt mehr Hand und Fuss geben.

Nina


Angst etwas neues zu beginnen

Aller Anfang ist schwer, aber wieso ist das so? Einge von uns fangen einfach an und kaempfen sich dann weiter durch andere wiederum suchen, ueberdenken, ueberlegen und entscheiden sich doch lieber nichts zu tun weil es sicherer ist.

Es ist sicherer und einfacher nichts neues anzufangen weil man sich nicht mit Dingen auseinander setzen muss die man nicht kennt oder nicht versteht. Ein grosser Teil der Angst kommt aber dadurch, dass wir gelernt haben das Fehler schlecht sind. Erinnert Ihr euch noch an die Schule – jedes mal wenn ein Test zurueck gegeben wurde ging es um richtig oder falsch nicht um ausprobieren, testen und neue Wege gehen. Alles war richtig oder falsch und wenn es falsch war haben uns unsere Eltern dafuer geruegt. Im Erwachsenenleben bei der Arbeit ist dies nicht anders. In vielen Unternehmen wird mindestens ein Mal jaehrlich eine Beurteilung durchgefuehrt. Dabei wird evaluiert ob der Arbeitnehmer alles richtig gemacht hat. Falls dies nicht der Fall war kann ihn das die gewuenschte Gehaltserhoehung kosten oder den gewuenschten Karrieresprung. Aus diesem Grund warten wir lieber auf genaue Anweisungen damit wir kein Risiko eingehen muessen und somit nicht Angst haben muessen etwas falsch zu machen. Wann sollen wir allerdings etwas lernen wenn wir nichts ausprobieren duerfen?

Aus meiner Sicht kommt die Angst dadurch, dass wir nichts falsch machen wollen um nicht geruegt, verspottet oder belehrt zu werden.

Alle die aber schon mal etwas neues und ungewoehnliches ausprobieren wollten haben diese Art der Angst kennen gelernt. Das komische dabei ist allerdings, dass niemand darueber spricht.

Als ich angefangen habe mich mit dem Thema der Selbststaendigkeit und mit dem Thema lifestyle design (gepraegt durch Tim Ferriss – Die 4 Stunden Woche http://www.fourhourworkweek.com/blog/) zu beschaeftigen, hatte (und habe ich) das Gefuehl, dass ich einen Schritt voraus gehe und zwei Schritte zurueck. Die Angst die ploetzlich auftaucht wenn man nicht weiss was man machen soll, einem aber jeder sagt man solle sich einfach einen Job suchen oder es ganz ruhig angehen lassen, ist enorm. Da die Angst extrem laehmend und unertraeglich war / ist habe ich angefangen fearlessstories.com zu lesen. Dort beschreiben Autoren wie Seth Godin wie sie ihre Angst erlebt haben und wie sie damit umgegangen sind.

Seth Godin sagt, dass unser Lizard Brain (Eidechsengehirn) fuer unsere Angst verantwortlich ist und uns einreden moechte, dass es uns besser geht wenn wir einfach so weiter machen wie immer, wenn wir einfach weiter Friends oder Dr. House schauen. Das ist nicht gefaehrlich, das ist einfach und morgen gehen wir dann einfach wieder zur Arbeit, regen uns auf und schauen wieder fern. So wird sich nichts aendern – aber zumindest fuehlen wir die Angst nicht mehr.

Meine Angst uebermannt mich oft aber dann versuche ich doch zumindest einige Minuten etwas zu lesen, so dass ich doch etwas neues lerne.

Mein Lieblingsbuch im Moment ist Poke the box von Seth Godin worin er davon spricht endlich zu handeln http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&url=search-alias%3Daps&field-keywords=poke+the+box&x=0&y=0.

Was machst du, wenn dich die Angst uebermannt? Hinterlasse mir einfach einen Kommentar oder schick mir eine Email.