Was man von Menschen aus einem Entwicklungsland lernen kann!

Hallo liebe Trau Dich Jetzt Gemeinde!

Dieser Artikel ist durch Nedis einem Mototaxi/ Tuk Tuk Besitzer aus Nicaragua inspiriert.

Oft wenn etwas nicht so geht wie wir es geplant haben fuehlen wir uns schlecht oder machen uns Vorwuerfe. Manchmal verlieren wir die Hoffnung und denken wir waeren die einzigen denen es so geht.
Seit einem halben Jahr kenne ich nun Nedis den Mototaxi Besitzer. Er hat eine Frau und 3 kleine Kinder. Seine Haupteinnahmequelle ist das Mototaxi, damit verdient er taeglich zwischen 10 und 15 Euro. Fuer Nicaragua ist das reichlich viel Geld und es waere auch ausreichend fuer ihn wenn sein Mototaxi nicht staendig kaputt gehen wuerde. Fast jeden zweiten Tag schraubt er an dem Motor rum, tauscht die Teile aus die er sich leisten kann und kauft gebrauchte Teile die er sich kaum leisten kann.
Was glaubst du wie die Stimmung von Nedis ist? Ich an seiner Stelle wuerde verzweifeln, denn nicht nur muss er das Mototaxi reparieren sondern er verdient auch kein Geld und kann somit seine Familie nicht ernaehren. Trotzdem ist er nie verzweifelt oder niedergeschlagen. Nie gibt er anderen die Schuld und niemals weigert er sich morgens aufzustehen weil ihm alles zu viel geworden ist.
Nedis ist stark, weil er stark sein muss. Da ihm keine andere Wahl bleibt ist er staendig (koerperlich wie geistig) in Bewegung.
Was koennen wir also von Nedis lernen?
– Nedis ist stur und erledigt einfach die arbeit die auf ihn wartet.
– Er ueberlegt nicht lange sondern packt an.
– Er laesst der Angst und der Verzweiflung keinen Platz.
– Er tut was er tun muss.
– Er laechelt.

Ich bewundere ihn sehr fuer seine Staerke und jedes mal wenn ich verzweifelt bin und nicht weiss wie ich das schaffen soll denke ich daran was Nedis tun wuerde.
Wuerde er jammern oder anfangen den Fehler zu suchen um schnell wieder arbeiten gehen zu koennen?

Mache also auch du deine Arbeit! Go Go Go,
Nina


Warum man umziehen lieben sollte und was es mit lifestyle design zutun hat!

Hallo an alle die sich trauen etwas loszulassen!

Umziehen ist etwas loslassen, etwas veraendern und an einem anderen Ort neu anfangen. Ich liebe und hasse Umzuege.
Ich hasse Umzuege weil ich alles was ich habe einpacken muss, schauen muss, dass nichts zerbricht, dann muss ich alles zu Auto tragen, zur neuen Wohnung fahren und dann wieder alles auspacken und einen Platz fuer alle Sachen die ich habe finden. Am liebsten wuerde ich jemanden dafuer bezahlen damit er meine Moebel aufstellt und an die richtige Stelle rueckt.
Hast du bemerkt, dass ich nicht geschrieben habe, dass ich jemanden suche der meine Sachen ein und wieder auspackt? Hier ist der Grund und es erklaert wieso ich es LIEBE umzuziehen.
Ueber die Jahre sammeln wir sehr viele Sachen an die wir bei jedem Umzug transportieren muessen. Jedoch gibt auch jeder Umzug mir die Gelegenheit zu evaluieren ob ich das alles brauche. Wenn ich all die Kisten sehe, dann weiss ich, dass ich garantiert die Haelfte der Sachen nicht benutze bzw. mich gar nicht mehr daran erinnern kann, dass ich sie ueberhaupt habe. Das ist ein schlechtes Zeichen denn umso weniger ich besitze umso freier fuehle ich mich und umso flexibler bin ich.
Bei jedem Umzug schaue ich mir also genau an was ich in die Kisten packe und was ich davon wirklich brauche. Von manchen Dingen die ich habe kann ich mich aber nicht trennen obwohl ich mich gar nicht mehr erinnerte, dass ich sie uebrhapt noch habe. Die Sachen packe ich dann doch wieder in die Umzugskisten.
Beim Auspacken mache ich das gleiche – ich schaue mir alles an was ich habe und die Dinge die ich nicht mehr brauche verkaufe ich oder spende ich.
Ich fuehle mich immer sehr befreit wenn ich die Dinge entsorgt habe die ich schon lange nicht mehr nutze oder anziehe.
Wenn ich nicht umziehe dann schaue ich mir alle 3 Monate an was ich habe. Natuerlich mache ich das nicht alles an einem Tag da es sehr ueberwaeltigend ist. Ich nehme mir fuer jeden Tag eine Kiste, Schublade oder Schrank vor.
Der Umzug wird durch das Entsorgen von vielen Dingen die man nicht mehr braucht einfacher und leichter.
Dies versuche ich auch auf reisen einzuhalten. Vor 2 Wochen sind wir fuer einen Kurzurlaub fuer 6 Tage nach Costa Rica gegangen und haben nur einen kleinen normalen Rucksack mitgenommen. Das war herrlich, denn wir waren viel flexibler und schneller als mit einem Koffer.

Hast du z.B. einen riessigen Schrank der dir viel Platz in der Wohnung weg nimmt, dann schau dir an was du genau in dem Schrank hast. Verkaufe oder verschenke alles was du nicht mehr brauchst und den Schrank gleich mit, kaufe dir davon einen kleineren Schrank.
Du wirst feststellen, dass du nun mehr Platz in der Wohnung hast aber du wirst auch sehen, dass du nun weniger Dinge ansammeln wirst weil du keinen Platz zum verstauen hast.

Trau dich also dich von Dingen zu trennen! Fange gleich mit einer Schublade an – Go Go Go!

Nina,
20 Kilo Gepaeck fuer 7 Monate sind genug! 🙂


Was man von einem erfolglosen Kuenstler lernen kann!

Hallo an alle die sich etwas trauen wollen!

Dieser Eintrag ist durch Chris Guillebeau inspiriert.

In seinem heutigen Beitrag schreibt er ueber einen Kuenstler der wartet, dass der Erfolg ihm in den Schoss faellt obwohl seine Arbeiten sehr gut sind. Er beschreibt, dass der Kuenstler sich fuer Ausstellungen anmelden koennte so wie es andere Kuenstler tun, aber dieser Kuenstler schafft es fast nie seine Anmeldeunterlagen rechtzeigtig abzugeben. Somit ist er auf sehr wenigen Ausstellungen vertreten.

Auf den Ausstellungen auf denen er vertreten ist, ist er allerdings fast immer der beste Kuenstler. Um erfolgreich zu sein, sagt er sich, muesse er an einer sehr teuren privaten Kunstakademie studieren da ihn nur so die Kunstwelt anerkennen wuerde. Somit bewirbt er sich dort in der Hoffnung, dass er mit dem Dimplom endlich ein erfolgreicher Kuenstler wird.

Wie du siehst fehlt diesem Kuenstler nicht das Koennen sondern Mut und Duchsetzungsfaehigkeit um in der Kunstwelt gesehen zu werden.

Oft hoffen wir, dass wir gefunden werden, dass wir von anderen gesehen werden ohne etwas dafuer zu tun. Oft trauen wir uns nicht uns zu zeigen und unseren inneren Schweinehund zu ueberwinden und Kontakte aufzubauen und die wichtige Arbeit zu tun.

Was koennte unserem Kuenstler also helfen um „sichtbar“ zu werden? Sich an mehr Kunstausstellungen beteiligen, eine Internetseite auf der man seine Arbeiten sehen und kaufen kann, Ausstellungen auf Kunstmaerkten, Kontakte zu Kunstliebhabern und und und.

Was bedeutet dieses Beispiel fuer dein Unternehmen? Wie sichtbar bist du? Wer kennt dich?

Schau dir die Kunden an die du gerne haettest sowie die Kunden die dich bereits lieben. Schau sie dir genau an! Wer sind sie, was machen sie, was moegen sie? Nur wenn du verstehst was deine potentiellen Kunden suchen, lesen und kaufen kannst du sie finden. Nur wenn du weisst wie du deine potentiellen Kunden finden kannst, kannst du Kontakt zu Ihnen aufnehmen um sichtbar zu werden.

Unser Kuenstler haette also auf Kunstausstellungen und Maerkten potentielle Kunden kennen lernen koennen. Ganz beilaeufig haette er ihnen seine Visitenkarte geben koennen, damit die Leute wissen wo sie ihn spaeter finden koennen. Um den Kontakt zu den potentiellen Kunden nicht zu verlieren haette er anbieten koennen ihnen mehrere seiner Arbeiten zeigen zu koennen oder ihnen ein Poster seiner Arbeiten schicken koennen. Klingt einfach oder?

Wie sieht es nun mit dir aus, unternimmst du die wichtigen Schritte um sichtbar zu werden oder laesst du wie unser Kuenstler wichtige Gelegenheiten um sichtbar zu werden verstreichen?

Go Go Go!

Nina


Frohe Ostern – Erwartungen abbauen!

Hallo an alle die sich trauen Ostern so zu verbringen wie sie es moechten!

Erstmal moechte ich euch allen „Frohe Ostern“ wuenschen wo auch immer und wie auch immer ihr entschieden habt diese Feiertage zu verbringen.

Ich bin gerade in Nicaragua und hier bedeutet Ostern an den Strand zu gehen oder zum Fluss zu gehen um zu schwimmen. Dies macht die Feiertage herrlich ertraeglich da es kaum Erwartungen gibt und die Familie sich im Wasser vergnuegt.
Ich finde das hervorragend denn so faellt der Druck weg, dass man ein perfektes Essen machen muss und dass man ganz feierlich und froehlich den Tag mit der Familie verbringt obwohl man sich sonst nicht viel zu sagen hat.
Mach es einfach! Ueberlege was du tun moechtest und was die Familie tun moechte. Versuche diese Wuensche einander anzunaehern um entspannte und ausgeglichene Ostertage zu haben.

Geht das nicht, dann trau dich trotzdem das zu tun was du tun moechtest! Verbringe eine qualitativ hochwertige Zeit z.B. eine Stunde mit der Familie, sage ihnen aber auch gleich, dass du nicht bleiben kannst weil du etwas tun moechtest was sehr wichtig fuer dich ist. Sie werden dich sicher verstehen und einige werden dich fuer deinen Mut das zu tun was du willst bewundern.

In diesem Sinne –nimm dir Zeit fuer dich, entspanne dich und schraube vor allen Dingen die Erwartungen fuer diese Tage herunter!

Es geht um dich! Trau dich! Go Go Go!

Nina


Sprachen – 3 Sprachen fliessend sprechen auch wenn man denkt man koenne keine Sprachen lernen

Hallo an alle die sich trauen wollen eine neue Sprache zu lernen!

Ich liebe es eine neue Sprache zu lernen, weil ich dadurch mit anderen Leuten sprechen kann und nicht davon abhaengig bin, dass jemand alles fuer mich uebersetzt. Ein anderer Grund ist, dass ich das Gefuehl habe besser zu verstehen worum sich die Dinge in einem Land drehen sprich wieso die Dinge so sind wie sie sind. Hinzu kommen noch so kleine Annehmlichkeiten, wie ich Sonderangebote nutzten weil ich sie einfach lesen und somit verstehen kann, ich kann verstehen wenn Leute ueber mich reden und ich kann z.B. andere Busreisende fragen wie viel die Fahrt kostet bevor der Fahrer mir sagt, dass die 1 Euro fahrt 5 Euro kostet.

Aus diesem Grund spreche ich ausser natuerlich Deutsch noch Englisch, Niederlaendisch und Spanisch.

Tim Ferriss sagt er koenne ganz schnell eine Sprache lernen imdem er sie auseinander baut – gut das funktioniert bei einigen wenn man aber so wie ich Grammatik einfach nicht behaelt und in der Schule wegen Englisch fast jedes Jahr kurz vorm Sitzenbleiben war hilft das nicht.

Der einfachste Weg eine neue Sprache zu lernen ist es zu muessen. Klingt einfach ist aber so!

Englisch habe ich in der Schule gelernt- welch ein Graus! Ich denke aber, dass ich wirklich Englisch gelernt habe als ich in Australien war sprich als ich es musste. Dort bin ich zu einer Sprachschule gegangen und habe Englisch Unterricht gehabt. Nach der Schule ging der Unterricht allerdings weiter da ich natuerlich mit anderen Schuelern sprechen wollte. Super um die Sprache zu lernen. Als ich mit dem Psychologie Studium angefangen habe, musste ich mir wieder eine ganz andere Art von Englisch – wissenschaftliches Englisch- aneignen und auch dies ging nur dadurch, dass ich es musste. Es gab fuer mich keinen anderen Weg. Innerhalb von 4 Monaten habe ich mein wissenschaftliches Englisch so gut verbessert, dass ich nicht mehr alles im Woerterbuch nachschlagen musste.

Spanisch habe ich auch in der Schule gelernt – 4 Monate, aber das waren nur Grundkenntnisse. Da ich unbedingt studieren wollte und dafuer Abitur nachholen musste, musste  ich also Spanisch lernen. Auch diese Sprache habe ich obwohl ich sie schon ewig lernen wollte nur gelernt weil ich es musste. Ich habe die Sprachschule http://www.donquijote.org/spanish/barcelona.asp  in Valencia, Salamanca und Sevilla besucht und habe dort als Anfaenger angefangen. Nach 2,5 Monaten taeglichen Unterrichts hatte ich das Niveau Fortgeschritten  erreicht. Mein Wortschatz war im vergleich zu vorher enorm gross – ich konnte mich unterhalten. Mit diesem Niveau habe ich sowohl in Nicaragua gearbeitet als auch in Chile Psychologie studiert.

Niederlaendisch habe ich ebenfalls gelernt weil ich es musste. Da ich nur in den Niederlanden Psychologie studieren konnte habe ich innerhalb von 3,5 Wochen in der Sprachschule der Universitaet Niederlaenisch gelernt. Nach 4 Monaten konnte ich mich recht gut verstaendigen und nach einem Jahr habe ich angefangen in der Uni zu arbeiten.

Wie du siehst ist es am einfachsten wenn man die Sprache lernen muss und wenn man sie in dem Land lernt in dem die Sprache gesprochen wird. Den Aufenthalt in einer Sprachschule kann ich nur empfehlen da man sehr schnell enorm viel lernt. Das gute an einer Sprachschule ist auch, dass man im Ausland leben kann, direkt Leute kennen lernt und falls man seinen Aufenthalt verlaengern aber den Schulaufenthalt beenden moechte mit der Schule sprechen kann um laenger in der Wohnung zu bleiben, denn die Sprachschule vermieten ihre Wohnungen Zimmerweise.

Als naechstes steht Portugiesisch auf meiner Liste, aber ich bin sicher, dass ich die Sprache erst lernen werde wenn ich muss. Als auf nach Brasilien! 🙂

Egal welche Sprache du lernen moechtest- denk ueber eine Sprachschule nach und quaele dich nicht viele Jahre in Deutschland sondern stuerze dich wenigstens 2 Wochen in die Sprache in einer Sprachschule!

Trau dich etwas neues zu lernen! Go Go Go

Nina

PS: Vergiss nicht mir zu schreiben was du lernen moechtest – ich freue mich von dir zu lesen!